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Man sollte immer entscheiden, für welchen Einsatz das gewählte Öl gedacht
ist und dabei nie die Herstellerfreigabe vergessen. Wer ein billiges Öl fahren
will, sollte es häufiger wechseln lassen, um der Verschlammung vorzubeugen.
Außerdem sollte man in diesem Fall schonender fahren. Der Verschleiß ist dann
nämlich höher als bei hochwertigen Ölen.
Wer nur im Sommer fährt, kann ein dickeres Öl verwenden (15 W..., 20 W...).
Wer das ganze Jahr über fährt und keinen saisonalen Ölwechsel machen will,
muss ein dünneres Öl verwenden (0 W..., 5 W...).
Wer viel hochtourig und unter Volllast fährt, braucht ein Öl, das auch sehr
heiß werden kann, ohne zu flüssig zu werden. Dabei sollte die Zahl hinter dem
W möglichst hoch sein, zum Beispiel 10 W 60. Wenn der Motor normal beansprucht
wird, reicht ein 5 W 40 oder ein 15 W 40.
Selbstverständlich gibt die Bedienungsanleitung des Fahrzeuges Auskunft über
das zu verwendende Öl. Je weiter die Zahlen der Viskositätsbezeichnung
auseinander liegen, um so geringer ist die Änderung der Viskosität unter
Temperatureinfluss. Diese Eigenschaften sind aber nur noch mit vollsynthetischen
Ölen zu erreichen, besonders mit 0 W ... oder 5 W...
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